Wie finde ich B2B-Kontakte und Entscheider in der Schweiz?
Der komplette Leitfaden: Wo Sie Schweizer Geschäftskontakte und Entscheider finden, welche Quellen sich lohnen und wie Sie die richtigen Ansprechpartner identifizieren.

Die Herausforderung: Die richtigen B2B-Kontakte in der Schweiz finden
Wer im B2B-Vertrieb arbeitet, kennt das Problem: Sie haben ein grossartiges Produkt oder eine Dienstleistung – aber Sie erreichen die richtigen Ansprechpartner nicht. Besonders in der Schweiz, mit ihrem kleinräumigen, aber hochqualitativen Markt, entscheidet der Zugang zu den richtigen Entscheidern über Erfolg oder Misserfolg.
In diesem Leitfaden zeigen wir Ihnen alle relevanten Wege, um B2B-Kontakte und Entscheider in der Schweiz zu finden – von kostenlosen Quellen bis zu professionellen Datenplattformen.
Kostenlose Quellen fĂĽr Schweizer Firmenkontakte
Handelsregister (Zefix)
Das Schweizerische Handelsamtsblatt und Zefix sind die offiziellen Quellen fĂĽr Unternehmensdaten. Hier finden Sie:
- Firmenname und Rechtsform
- Sitz und Adresse
- Eingetragene Personen (Verwaltungsrat, Geschäftsführung)
- UID-Nummer
Vorteil: Kostenlos und offiziell. Nachteil: Keine E-Mail-Adressen, keine Telefonnummern, keine operativen Ansprechpartner. Nur eingetragene Organe, nicht alle Entscheider.
LinkedIn ist die grösste B2B-Plattform und in der Schweiz weit verbreitet. Mit dem kostenlosen Account können Sie:
- Nach Personen und Titeln suchen
- Unternehmen und deren Mitarbeitende finden
- InMail-Nachrichten senden (begrenzt)
Vorteil: Aktuelle Profile, direkte Kontaktmöglichkeit. Nachteil: Keine E-Mail-Adressen oder Telefonnummern exportierbar. Sales Navigator kostet CHF 80+/Monat und liefert trotzdem keine Kontaktdaten zum Export.
Branchenverzeichnisse
Plattformen wie local.ch, search.ch oder branchenspezifische Verzeichnisse listen Schweizer Unternehmen mit Basiskontaktdaten.
Vorteil: Kostenlos, oft mit Telefonnummer. Nachteil: Meist nur allgemeine Firmennummern (keine Entscheider-Direktkontakte), keine E-Mail-Adressen, begrenzte Filteroptionen.
Kostenpflichtige Quellen fĂĽr B2B-Kontakte
Klassische Adressanbieter
Traditionelle Wirtschaftsauskunfteien und Adressanbieter liefern Firmenadressen nach NOGA-Codes, Region und Grösse.
Vorteil: Grosse Datenmengen, etablierte Prozesse. Nachteil: Oft Jahresverträge mit Mindestabnahmen (CHF 5'000+). Starre Branchencodes, die nicht zwischen z. B. einem Software-Hersteller und einem Software-Reseller unterscheiden. Kontaktpersonen oft nicht aktuell.
KI-gestĂĽtzte Plattformen (z. B. AINOVA)
Moderne Plattformen nutzen kĂĽnstliche Intelligenz, um Firmendaten semantisch zu durchsuchen und anzureichern.
Vorteil: Suche nach Tätigkeiten statt nur nach Branchencodes. Verifizierte E-Mail-Adressen und Telefonnummern. Keine Mindestabnahme, kein Abo. Nachteil: Noch nicht so bekannt wie etablierte Anbieter.
Wie finde ich Entscheider – nicht nur Firmen?
Die grösste Herausforderung ist nicht, Firmen zu finden – sondern die richtigen Personen innerhalb dieser Firmen. Hier einige Strategien:
1. Verstehen Sie das Buying Committee
Bei B2B-Kaufentscheidungen sind durchschnittlich 6–10 Personen beteiligt. Identifizieren Sie nicht nur den offensichtlichsten Ansprechpartner, sondern alle relevanten Stakeholder:
- Budget-Entscheider: CEO, CFO, Geschäftsführer
- Fachliche Entscheider: CTO, IT-Leiter, Marketing-Leiter
- Beeinflusser: Projektleiter, Berater, Teamleiter
- Anwender: Die Personen, die Ihr Produkt täglich nutzen werden
2. Nutzen Sie die richtige Suchstrategie
Statt nach Jobtiteln zu suchen (die in der Schweiz sehr uneinheitlich sind), suchen Sie nach Verantwortungsbereichen:
- "Verantwortet IT-Beschaffung" statt "IT-Leiter"
- "Entscheidet ĂĽber Marketing-Budget" statt "CMO"
- "Leitet Digitalisierungsprojekte" statt "CDO"
KI-gestützte Plattformen wie AINOVA ermöglichen genau diese Art der semantischen Suche.
3. Multi-Channel-Ansprache
Haben Sie die Entscheider identifiziert, nutzen Sie mehrere Kanäle gleichzeitig:
- E-Mail: Personalisiert, mit konkretem Mehrwert
- LinkedIn: Verbindungsanfrage mit kurzer Nachricht
- Telefon: Follow-up nach E-Mail oder LinkedIn-Kontakt
- Post: FĂĽr besonders wichtige Accounts ein physisches Mailing
Typische Fehler beim B2B-Prospecting in der Schweiz
Nur auf info@-Adressen setzen: Allgemeine E-Mail-Adressen landen selten beim Entscheider. Investieren Sie in persönliche Geschäfts-E-Mails.
LinkedIn als einzige Quelle nutzen: LinkedIn zeigt Ihnen Profile, aber keine exportierbaren Kontaktdaten. Für skalierbare Kampagnen brauchen Sie zusätzliche Quellen.
Veraltete Listen kaufen: Achten Sie auf tägliche Aktualisierung. In der Schweiz wechseln jährlich ca. 15–20 % der Führungskräfte ihre Position.
Giesskannenprinzip anwenden: In einem kleinen Markt wie der Schweiz fällt unpersönliche Massenansprache besonders negativ auf. Qualität vor Quantität.
Fazit: Der effizienteste Weg zu Schweizer B2B-Kontakten
FĂĽr gelegentliche Recherche reichen kostenlose Quellen wie Zefix und LinkedIn. FĂĽr systematischen Vertrieb und Marketing-Kampagnen brauchen Sie eine professionelle Datenquelle, die:
- Verifizierte E-Mail-Adressen und Telefonnummern liefert
- Nach Entscheider-Ebenen filtern kann
- Täglich aktualisiert wird
- Keine Mindestabnahme oder Jahresvertrag erfordert
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