Die besten Datenquellen für Schweizer Unternehmen im Vergleich
Handelsregister, Branchenverzeichnisse, Social Networks oder KI-Plattformen? Wir vergleichen die wichtigsten Quellentypen für Schweizer Firmendaten und zeigen, welcher sich wofür eignet.

Welche Datenquelle ist die beste für Schweizer Unternehmensdaten?
Wer Schweizer Firmendaten braucht – für Vertrieb, Marketing, Marktanalyse oder Compliance – steht vor einer unübersichtlichen Auswahl an Quellen. Vom kostenlosen Handelsregister über Business-Netzwerke bis zu spezialisierten Datenplattformen: Jede Quellenart hat Stärken und Schwächen.
In diesem Vergleich bewerten wir die wichtigsten Quellentypen nach Datenumfang, Aktualität, Kontaktdaten, Filteroptionen und Kosten.
1. Handelsregister (Zefix)
Das offizielle Schweizer Handelsregister, zugänglich über Zefix, ist die Grundlage aller Schweizer Firmendaten.
Was Sie bekommen:
- Firmenname, Rechtsform, Sitz
- Eingetragene Personen (Verwaltungsrat, Zeichnungsberechtigte)
- UID-Nummer, Gründungsdatum
- Kapitalinformationen, Zweck
Was fehlt:
- Keine E-Mail-Adressen oder Telefonnummern
- Keine operativen Ansprechpartner (nur Organe)
- Keine Branchenfilter (nur NOGA-Code über BFS)
- Kein Massenexport möglich
Kosten: Kostenlos (Einzelabfragen), kostenpflichtig für Registerauszüge.
Ideal für: Einzelrecherchen, Firmenvalidierung, Compliance-Checks.
2. Wirtschaftsauskunfteien & Bonitätsdienste
Klassische Wirtschaftsauskunfteien aggregieren Handelsregisterdaten und reichern sie mit Finanz- und Bonitätsinformationen an.
Was Sie bekommen:
- Handelsregisterdaten + Bonitätsinformationen
- Netzwerkanalyse (Personen-Firmen-Verbindungen)
- Jahresrechnungen (soweit verfügbar)
- Monitoring-Funktion für Firmenänderungen
Was fehlt:
- Keine persönlichen E-Mail-Adressen oder Direktdurchwahlen
- Begrenzte Filteroptionen für B2B-Vertrieb
- Kein Export für Marketing-Kampagnen
- Oft teure Jahresabonnements (CHF 5'000+)
Kosten: Basis teils kostenlos, professionelle Nutzung ab CHF 290–5'000+/Jahr.
Ideal für: Finanzanalyse, Bonitätsprüfung, Risikomanagement, Compliance.
3. Business-Netzwerke (LinkedIn & Co.)
Berufliche Netzwerke wie LinkedIn sind in der Schweiz stark verbreitet (~4 Mio. Mitglieder) und bieten Zugang zu Personenprofilen.
Was Sie bekommen:
- Persönliche Profile mit aktueller Position
- Firmenseiten mit Mitarbeiterlisten
- Direktnachrichten für Ansprache
- Premium-Versionen mit erweiterten Suchfiltern und Lead-Listen
Was fehlt:
- Keine E-Mail-Adressen oder Telefonnummern exportierbar
- Daten gehören der Plattform, kein CRM-Export
- Nicht alle Schweizer Entscheider sind aktiv
- Suche funktioniert nur über Titel, nicht über Tätigkeiten
Kosten: Kostenlos (eingeschränkt), Premium ab CHF 80/Monat.
Ideal für: Personenrecherche, Social Selling, Networking.
4. Klassische Adressanbieter
Traditionelle Adress- und Datenanbieter liefern Firmenadressen nach Branchencodes, Region und Firmengrösse.
Was Sie bekommen:
- Grosse Firmendatenbanken mit Branchenklassifikation
- Kontaktpersonen (oft mit Telefonnummer)
- Teilweise Bonitätsinformationen
- Branchenklassifikation nach NOGA/NACE
Was fehlt:
- Starre Branchencodes, keine semantische Suche
- Oft Jahresverträge mit Mindestabnahmen
- Kontaktdaten nicht immer tagesaktuell
- Hohe Kosten für kleine und mittlere Unternehmen
Kosten: Auf Anfrage, typisch CHF 5'000–50'000+/Jahr je nach Umfang.
Ideal für: Enterprise-Kunden mit grossen Datenvolumen.
5. KI-gestützte B2B-Plattformen (z. B. AINOVA)
Moderne Plattformen nutzen künstliche Intelligenz, um Firmendaten semantisch zu durchsuchen, zu verifizieren und anzureichern.
Was Sie bekommen:
- 700'000+ Schweizer Unternehmen
- 1.5M+ verifizierte Kontakte mit E-Mail, Telefon, LinkedIn
- KI-gestützte semantische Suche (nach Tätigkeiten, nicht nur Codes)
- Ähnlichkeitssuche (Lookalike-Firmen)
- Tägliche Aktualisierung
- Export als Excel/CSV, CRM-kompatibel
Was fehlt:
- Keine Bonitätsdaten
- Fokus auf Schweiz (kein internationaler Datensatz)
Kosten: Pay-per-Contact ab CHF 0.60, kein Abo, keine Mindestabnahme.
Ideal für: B2B-Vertrieb, Marketing-Kampagnen, Account-Based Marketing.
Vergleichstabelle
| Kriterium | Handelsregister | Auskunfteien | Business-Netzwerke | Adressanbieter | KI-Plattformen |
|---|---|---|---|---|---|
| Schweizer Firmen | 600k+ | 600k+ | ~200k Seiten | 500k+ | 700k+ |
| E-Mail-Adressen | Nein | Nein | Nein | Teilweise | Ja |
| Telefonnummern | Nein | Basis | Nein | Ja | Ja |
| Entscheider-Kontakte | Nur Organe | Nur Organe | Profile | Teilweise | Ja |
| Semantische Suche | Nein | Nein | Begrenzt | Nein | Ja (KI) |
| Export/CRM | Nein | Begrenzt | Nein | Ja | Ja |
| Tägliche Aktualisierung | Ja | Teilweise | Nutzer-gepflegt | Periodisch | Ja |
| Kosten | Gratis | Ab CHF 290/J | Ab CHF 960/J | Ab CHF 5'000/J | Ab CHF 0.60/Kontakt |
Welche Quelle für welchen Zweck?
Für einmalige Firmenrecherche:
Handelsregister + LinkedIn – kostenlos, für Einzelfälle ausreichend.
Für Bonitätsprüfung und Compliance:
Wirtschaftsauskunfteien – spezialisiert auf Finanz- und Risikodaten.
Für B2B-Vertrieb und Marketing:
KI-gestützte Plattformen wie AINOVA – verifizierte Kontaktdaten, semantische Suche und Pay-per-Contact-Modell.
Für Social Selling:
Business-Netzwerke – ideal als Ergänzung zu einer Datenplattform.
Fazit: Die beste Quelle hängt vom Ziel ab
Es gibt nicht "die eine" beste Datenquelle. Für die meisten B2B-Vertriebs- und Marketing-Teams empfiehlt sich eine Kombination: Eine KI-gestützte Plattform wie AINOVA für verifizierte Kontaktdaten und Kampagnen, LinkedIn für Social Selling, Handelsregister für Validierung.
Der entscheidende Unterschied liegt in der Frage: Brauchen Sie Firmendaten (dafür reichen viele Quellen) oder Kontaktdaten von Entscheidern (dafür brauchen Sie spezialisierte Anbieter)?
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