Data Management

Die besten Datenquellen für Schweizer Unternehmen im Vergleich

AINOVA Team 19. Februar 2026 7 min

Handelsregister, Branchenverzeichnisse, Social Networks oder KI-Plattformen? Wir vergleichen die wichtigsten Quellentypen für Schweizer Firmendaten und zeigen, welcher sich wofür eignet.

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Die besten Datenquellen für Schweizer Unternehmen im Vergleich

Welche Datenquelle ist die beste für Schweizer Unternehmensdaten?

Wer Schweizer Firmendaten braucht – für Vertrieb, Marketing, Marktanalyse oder Compliance – steht vor einer unübersichtlichen Auswahl an Quellen. Vom kostenlosen Handelsregister über Business-Netzwerke bis zu spezialisierten Datenplattformen: Jede Quellenart hat Stärken und Schwächen.

In diesem Vergleich bewerten wir die wichtigsten Quellentypen nach Datenumfang, Aktualität, Kontaktdaten, Filteroptionen und Kosten.

1. Handelsregister (Zefix)

Das offizielle Schweizer Handelsregister, zugänglich über Zefix, ist die Grundlage aller Schweizer Firmendaten.

Was Sie bekommen:

  • Firmenname, Rechtsform, Sitz
  • Eingetragene Personen (Verwaltungsrat, Zeichnungsberechtigte)
  • UID-Nummer, Gründungsdatum
  • Kapitalinformationen, Zweck

Was fehlt:

  • Keine E-Mail-Adressen oder Telefonnummern
  • Keine operativen Ansprechpartner (nur Organe)
  • Keine Branchenfilter (nur NOGA-Code über BFS)
  • Kein Massenexport möglich

Kosten: Kostenlos (Einzelabfragen), kostenpflichtig für Registerauszüge.

Ideal für: Einzelrecherchen, Firmenvalidierung, Compliance-Checks.

2. Wirtschaftsauskunfteien & Bonitätsdienste

Klassische Wirtschaftsauskunfteien aggregieren Handelsregisterdaten und reichern sie mit Finanz- und Bonitätsinformationen an.

Was Sie bekommen:

  • Handelsregisterdaten + Bonitätsinformationen
  • Netzwerkanalyse (Personen-Firmen-Verbindungen)
  • Jahresrechnungen (soweit verfügbar)
  • Monitoring-Funktion für Firmenänderungen

Was fehlt:

  • Keine persönlichen E-Mail-Adressen oder Direktdurchwahlen
  • Begrenzte Filteroptionen für B2B-Vertrieb
  • Kein Export für Marketing-Kampagnen
  • Oft teure Jahresabonnements (CHF 5'000+)

Kosten: Basis teils kostenlos, professionelle Nutzung ab CHF 290–5'000+/Jahr.

Ideal für: Finanzanalyse, Bonitätsprüfung, Risikomanagement, Compliance.

3. Business-Netzwerke (LinkedIn & Co.)

Berufliche Netzwerke wie LinkedIn sind in der Schweiz stark verbreitet (~4 Mio. Mitglieder) und bieten Zugang zu Personenprofilen.

Was Sie bekommen:

  • Persönliche Profile mit aktueller Position
  • Firmenseiten mit Mitarbeiterlisten
  • Direktnachrichten für Ansprache
  • Premium-Versionen mit erweiterten Suchfiltern und Lead-Listen

Was fehlt:

  • Keine E-Mail-Adressen oder Telefonnummern exportierbar
  • Daten gehören der Plattform, kein CRM-Export
  • Nicht alle Schweizer Entscheider sind aktiv
  • Suche funktioniert nur über Titel, nicht über Tätigkeiten

Kosten: Kostenlos (eingeschränkt), Premium ab CHF 80/Monat.

Ideal für: Personenrecherche, Social Selling, Networking.

4. Klassische Adressanbieter

Traditionelle Adress- und Datenanbieter liefern Firmenadressen nach Branchencodes, Region und Firmengrösse.

Was Sie bekommen:

  • Grosse Firmendatenbanken mit Branchenklassifikation
  • Kontaktpersonen (oft mit Telefonnummer)
  • Teilweise Bonitätsinformationen
  • Branchenklassifikation nach NOGA/NACE

Was fehlt:

  • Starre Branchencodes, keine semantische Suche
  • Oft Jahresverträge mit Mindestabnahmen
  • Kontaktdaten nicht immer tagesaktuell
  • Hohe Kosten für kleine und mittlere Unternehmen

Kosten: Auf Anfrage, typisch CHF 5'000–50'000+/Jahr je nach Umfang.

Ideal für: Enterprise-Kunden mit grossen Datenvolumen.

5. KI-gestützte B2B-Plattformen (z. B. AINOVA)

Moderne Plattformen nutzen künstliche Intelligenz, um Firmendaten semantisch zu durchsuchen, zu verifizieren und anzureichern.

Was Sie bekommen:

  • 700'000+ Schweizer Unternehmen
  • 1.5M+ verifizierte Kontakte mit E-Mail, Telefon, LinkedIn
  • KI-gestützte semantische Suche (nach Tätigkeiten, nicht nur Codes)
  • Ähnlichkeitssuche (Lookalike-Firmen)
  • Tägliche Aktualisierung
  • Export als Excel/CSV, CRM-kompatibel

Was fehlt:

  • Keine Bonitätsdaten
  • Fokus auf Schweiz (kein internationaler Datensatz)

Kosten: Pay-per-Contact ab CHF 0.60, kein Abo, keine Mindestabnahme.

Ideal für: B2B-Vertrieb, Marketing-Kampagnen, Account-Based Marketing.

Vergleichstabelle

Kriterium Handelsregister Auskunfteien Business-Netzwerke Adressanbieter KI-Plattformen
Schweizer Firmen 600k+ 600k+ ~200k Seiten 500k+ 700k+
E-Mail-Adressen Nein Nein Nein Teilweise Ja
Telefonnummern Nein Basis Nein Ja Ja
Entscheider-Kontakte Nur Organe Nur Organe Profile Teilweise Ja
Semantische Suche Nein Nein Begrenzt Nein Ja (KI)
Export/CRM Nein Begrenzt Nein Ja Ja
Tägliche Aktualisierung Ja Teilweise Nutzer-gepflegt Periodisch Ja
Kosten Gratis Ab CHF 290/J Ab CHF 960/J Ab CHF 5'000/J Ab CHF 0.60/Kontakt

Welche Quelle für welchen Zweck?

Für einmalige Firmenrecherche:

Handelsregister + LinkedIn – kostenlos, für Einzelfälle ausreichend.

Für Bonitätsprüfung und Compliance:

Wirtschaftsauskunfteien – spezialisiert auf Finanz- und Risikodaten.

Für B2B-Vertrieb und Marketing:

KI-gestützte Plattformen wie AINOVA – verifizierte Kontaktdaten, semantische Suche und Pay-per-Contact-Modell.

Für Social Selling:

Business-Netzwerke – ideal als Ergänzung zu einer Datenplattform.

Fazit: Die beste Quelle hängt vom Ziel ab

Es gibt nicht "die eine" beste Datenquelle. Für die meisten B2B-Vertriebs- und Marketing-Teams empfiehlt sich eine Kombination: Eine KI-gestützte Plattform wie AINOVA für verifizierte Kontaktdaten und Kampagnen, LinkedIn für Social Selling, Handelsregister für Validierung.

Der entscheidende Unterschied liegt in der Frage: Brauchen Sie Firmendaten (dafür reichen viele Quellen) oder Kontaktdaten von Entscheidern (dafür brauchen Sie spezialisierte Anbieter)?


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